Tracht und Kleidung
Was man zum Kocherlball anzieht
Dirndl, Lederhose oder das gute Sonntagsgwand: was zum frühen Morgen am Chinesischen Turm passt, was historisch gern gesehen ist und warum feste Schuhe entscheidend sind.
Der Grundsatz
Erwünscht, nicht vorgeschrieben
Der Kocherlball ist das vielleicht schönste Trachtenbild Münchens, und trotzdem gilt: Tracht ist erwünscht, nicht Pflicht. Niemand wird am Eingang gemustert, es gibt ja nicht einmal einen Eingang.
Wer das Fest in seinem Geist erlebt, kommt trotzdem selten in Jeans. Das Dirndl, die Lederhose, der Janker oder schlicht das gute Sonntagsgwand gehören zum Morgen wie die Blasmusik. Besonders gern gesehen ist historische Dienstbotenkleidung, eine Verbeugung vor den Köchinnen und Hausknechten, denen der Ball seinen Namen verdankt: einfache Röcke, Schürze, Staubhaube, Leinenhemd, Weste.
Konkret
Was sich bewährt hat
Für sie
- Dirndl mit Schürze, gern das schlichte Baumwolldirndl statt der Abendrobe.
- Historisch: knöchellanger Rock, Bluse, Schürze, Haube oder Kopftuch.
- Flache, feste Schuhe, getanzt wird auf Kies.
- Strickjacke oder Schultertuch für die kühle Frühe.
Für ihn
- Lederhose mit Haferlschuhen, Hemd, Weste oder Janker.
- Historisch: Leinenhemd, Weste, Arbeitsjanker, Hut.
- Wer keine Tracht hat: dunkle Hose, helles Hemd, fertig.
- Eine Jacke für die ersten Stunden, sie ist schnell abgelegt.
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